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Fühl dein Licht – Was hinter unserem Leitspruch steckt

Drei Wörter. Kein Versprechen. Keine Aufforderung, jemand anderes zu werden.

„Fühl dein Licht“ ist der Satz, der über allem steht, was wir bei Osmose Yoga tun und er kommt nicht von ungefähr. Hinter diesen drei Wörtern steckt eine der ältesten Ideen der Yoga Philosophie, formuliert so, dass sie im Alltag des 21. Jahrhunderts landet.

Licht als Metapher und als Wahrheit

Jede Tradition hat ihr eigenes Wort dafür: Seele, Atman, Wesenskern. Die Begriffe kommen aus unterschiedlichen Kulturen, verschiedenen Jahrhunderten, verschiedenen Sprachen, aber sie meinen alle dasselbe: den Ort in dir, der immer da war. Das Licht, das nicht entsteht und nicht vergeht.

Im Yoga nennen wir ihn Atman. Im Deutschen würden manche sagen: das wahre Selbst. Andere sagen einfach: der Moment, in dem du ganz du bist.

Alles ist bereits in dir

Das ist der Kern des Ganzen und er unterscheidet sich grundlegend von dem, was viele Menschen mit Yoga verbinden.

Es geht nicht darum, flexibler zu werden, nicht darum, Stress loszuwerden oder endlich in der Lage zu sein, auf einem Bein zu stehen oder den Handstand zu können. Es geht auch nicht darum, etwas zu werden oder zu tun, was du bisher nicht warst.

„Fühl dein Licht“ meint den Moment, wenn du ganz bei dir bist, wenn nichts im Weg steht und dir die Stille sagt: Das hier bin ich.

Es ist kein Ziel und kein Versprechen, sondern eine Erinnerung an das, was du bist.

Manchmal spürst du es nicht und das ist normal

Das bedeutet nicht, dass dieses Licht immer zugänglich ist. Wir alle kennen die Momente, in denen es sich weit weg anfühlt.

Die Yoga Philosophie hat einen Begriff dafür: Kleshas. Damit werden Schleier des Geistes beschrieben, die unseren Blick auf uns selbst trüben, wie Gedanken, die wir für Wahrheit halten, Glaubenssätze, die einmal Schutz waren und Mauern, die wir aus guten Gründen gebaut haben und die irgendwann anfangen, uns einzuengen.

Das Licht dahinter verschwindet dabei nicht. Es wird nur verdeckt. Es wartet, bis der Schleier sich hebt.

Genau dafür ist diese Praxis

Die Yogapraxis, egal ob bei uns in der Root- oder Grow-Klasse, zielt nicht darauf ab, dich zu verändern. Sondern darauf, das wegzuräumen, was dich von dir selbst trennt.

Schicht für Schicht und Atemzug für Atemzug. Nicht dramatisch und auch nicht auf einmal. Sondern langsam, mit Ausdauer und mit dem richtigen Umfeld.

Bei Osmose Yoga kommt dazu, was den Raum selbst zu einem Werkzeug macht: das Licht unserer LED-Decke, das dem Tagesrhythmus folgt. Die Düfte, die je nach Klasse und Tageszeit gezielt eingesetzt werden. Die Stille, die entsteht, wenn nichts mehr ablenkt.

All das ist kein Dekor. Es ist eine Einladung, tiefer anzukommen.

Was „Fühl dein Licht“ wirklich bedeutet

Das ist der Satz, der uns durch jede Klasse trägt und der Grund, warum wir das Studio so gestaltet haben, wie es ist. Wir glauben nicht daran, dass Menschen repariert werden müssen. Wir glauben daran, dass sie erinnert werden können.

Dein Licht ist schon da. Wir schaffen nur den Raum, damit es leuchten kann und du es spüren kannst.

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